Erneut Mieter_innen solidarisch bei Prozeß

Auch heute haben wieder ca. 30 Mieter_innen André bei seinem Prozeß vor dem Berliner Landgericht unterstützt. Dies war innerhalb einer Woche schon der 3. Prozeß bei dem sich Mieter_innen solidarisch zeigten. Ab 11 Uhr gab es eine Kundgebung vor dem Landgericht in der Littenstraße in Mitte zu der dann nach und nach die Leute eintrudelten. Nach einigen kurzen Redebeiträgen gings dann ins Gericht und nach penibler Kontrolle durch die zahlreichen Sicherheitskräfte in den 3. Stock. Auch hier waren ein dutzend Uniformierte anwesend, einige Besucher hielten diese für Polizei- und Justizbeamte, andere für besonders raffiniert verkleidete Leute der Clownsarmee oder Gerichtsvollzieher_innen.

Die Uniformierten mussten diesmal nicht, wie beim Prozeß gegen die Linie206, noch zusätzliche Stühle anschleppen. Dies hatte der Richter wohl schon vorher veranlasst. Er begann dann mit einigen juristischen Erörterungen zu den Kündigungen und fragte den Anwalt des Eigentümers, ob es nicht ein Möglichkeit der gütlichen Einigung gäbe. Der verneinte dies und machte damit nochmal klar, dass Eigentümer Wolter Andre rausschmeissen will. Der Richter wird sich jetzt noch beraten und das Urteil in ca. 3 Wochen bekanntgeben. Sollte das Urteil positiv für Andre ausgehen, hat der Anwalt des Eigentümers Revision angekündigt. Ob Prozeß, Revision oder Zwangsräumung wir sind auf alle Fälle da und wehren uns gemeinsam!

Kommt zum Mietprozeß // Mi., 06.11., 11 Uhr

Mi., 06.​11.​2013,
11.​30 Uhr Prozeß, Land­ge­richt, Lit­ten­str. 12-17, Raum 3807
11 Uhr Kund­ge­bung vor dem Gericht

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Mieter_innen-Solidarität vor Gericht

Mieter_innen unterstützen immer öfter andere Mieter_innen bei Prozessen

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Solidarität mit der Linie 206

Am 31. Oktober um 11 Uhr findet vor dem Berliner Landgericht die Berufungsverhandlung um einen Mietvertrag in der Linienstr. 206 statt.

Wir unterstützen die Linien 206 in ihrem Kampf und rufen alle Interessierten auf am Prozess teilzunehmen:

31. Oktober um 11 Uhr, Landgericht in der Littenstraße 12 – 17, 10179 Berlin-Mitte, Raum III / 3807

Neu aufgerollt wird die Verhandlung, weil die Eigentümer Lippert und Wadler weiter gegen den Fortbestand des Mietvertrages vorgehen wollen.
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Vortrag vom „Bündnis Zwangsräumung verhindern“ im Familiengarten


…zur Arbeit und zu Erfahrungen. Die Blockade von Zwangsräumungen ist seit fast einem Jahr eine neue Form in der stadtpolitischen Auseinandersetzung. Dabei ist eine Blockade vor der Wohnung nur das letzte Mittel, die sichtbarste Form der Solidarität mit von Verdrängung Betroffenen..

Mittwoch // 30.10.2013 // 18:00 Uhr // Familiengarten // Oranienstr. 34, (HH) // 10999 Berlin

Flyer zum Download

Paschke-Urteil in Staaken polizeilich durchgesetzt

„Mit meiner Zwangsräumung heute ist die Sippenhaft in Deutschland offiziell wieder eingeführt“, sagte Rainer P., heute um 10:05 nach seiner Zwangsräumung aus der Wohnung im Loschwitzer Weg 27, 13593 Berlin-Staaken. Die Kündigung war von der Ypsilon-Liegenschafts-Verwaltungs GmbH mit dem Verhalten des Sohnes der Familie begründet worden, der nicht im Mietvertrag steht. Während sich das Amtsgericht Spandau noch gegen eine sippenhaftliche Räumung ausgesprochen hatte, war dies gerade die zentrale Begründung im Urteil der Richterin Regine Paschke vom Landgericht Berlin. Weiterlesen

Wohngemeinschaft in der Kienitzerstraße von Zwangsräumung bedroht!

Erster Gerichtstermin am 29.10.2013 // 09:30 Uhr // Raum 128 // Karl-Marx-Straße 77-79

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Keine Zwangsräumung nirgendwo – auch nicht in Staaken!

Zwangsräumung von Rainer from ohnepunktundkomma on Vimeo.

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Wohngemeinschaft in Weissensee von Zwangsräumung bedroht

Redebeitrag der Wohngemeinschaft „B59“ aus Weißensee zur „Wem gehört Berlin“-Demo

Inzwischen sollte fast allen Menschen in Berlin klar sein, dass städtebauliche Aufwertungsprozesse nicht hinter der Innenstadt Halt machen. Das Gespenst der Gentrifizierung geht überall in der Stadt um. Nicht zuletzt Zwangsräumungen wie die von Rosemarie F. In Reinickendorf oder von Tom in Spandau zeigen, dass in jedem Teil Berlins versucht wird, den höchstmöglichen Profit aus dem bestehenden Wohnraum oder dem Stadtraum im allgemeinen zu schlagen.
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Berlin: Haus in Lichtenberg besetzt – Transpiaktion Prenzlauer Berg – Hausbesetzung in Kreuzberg – Europäischer Aktionstag


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