MieterInnen besuchen die KfW Bank

Am Mittwoch, den 4. September um 11 Uhr besuchen MieterInnen der DEGEWO und der FuldaWeichsel Initiative die Bank in der Charlottenstraße 33 am Gendarmenmarkt in Berlin Mitte.
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Calvinstraße 21 kämpft weiter!

Die Mieter laden Sie zu ein zu einer:

Kundgebung und öffentlichen Lesung am
Dienstag, dem 27. August 2013 ab 18.00 Uhr
vor der Calvinstraße 21!

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GEWOBAG: Offener Brief wg. Ablehnung Nachmieter

UPDATE: Zwangsräumung verhindert!

Nach dem offenen Brief und dem angekündigten Besuch der GEWOBAG gab es mehrere Gespräche mit der GEWOBAG. Das Ergebnis: Naki D. erhält einen unbefristeten Hauptmietvertrag wenn bis Dezember monatlich 25 Euro Mietschulden zurückgezahlt werden. Das ist eine weitere verhinderte Zwangsräumung bei öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften. Auch bei der GSW wurden bereits Zwangsräumungen zurückgenommen. Sich organisieren und gemeinsam kämpfen lohnt sich!

Die Vorgeschichte

Naki D. möchte eine Wohnung der GEWOBAG übernehmen, in der er seit Anfang des Jahres als Untermieter wohnt. Naki D. ist wegen erlittener Folter in Behandlung, die Miete wird vom JobCenter übernommen, Mietschulden aus einem anderen Mietverhältnis würde Naki D. in Raten abbezahlen. Alles eigentlich kein Grund, schon gar nicht für eine öffentliche Wohnungsbaugesellschaft, Naki D. den Mietvertrag zu verweigern und ihn stattdessen mit Räumung zu drohen und damit die Obdachlosigkeit in Kauf zu nehmen. Um diese zu vermeiden hat das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ den Geschäftsführern der GEWOBAG einen offenen Brief geschrieben und wird sie am Freitag, den 16.08.2013, um 11.00 Uhr besuchen.

Der offene Brief im Wortlaut: Weiterlesen

Zwangsräumung verhindern auf dem Zwischenraum Festival

Diese Wochenende findet in Berlin wieder das Zwischenraum – Festival statt.

Vom 9. – 11. August 2013 öffnet der Zwischenraum im Multifunktionalen Internationalen KulturZentrum im Friedrichshain seine Pforten. Auch in diesem Jahr erwartet euch ein kunterbuntes Programm, das zum Denken, Tanzen, Singen, Hinterfragen, Toben, Gestalten, Spielen, Anpacken, Entspannen und Träumen anregt und natürlich zum Mitmachen und Teilhaben einlädt.

Freitag, 9. August 2013 – 16 Uhr bis Montag 12. August 2013 – 8 Uhr morgens

Mehr Infos auf: http://www.zwischenraum-festival.de/

Wir beteiligen uns dieses Jahr mit einigen Programmpunkten: Weiterlesen

Bitte um Unterstützung

Liebe Anwohner*innen,

wir wenden uns heute erneut an Euch mit der Bitte um Unterstützung. Vor fünf Monaten wurde hier in Eurem Kiez, in der Lausitzer Straße 8, die Wohnung der fünfköpfigen Familie Gülbol zwangsgeräumt. Mit 831 Polizist*innen und einem Hubschrauber wurde diese Räumung gegen 1000 solidarisch protestierende Menschen durchgesetzt. Diese neue Eskalationsstufe staatlicher Durchsetzung von privaten Vermieter*inneninteressen hat das Thema Zwangsräumungen ins öffentliche Bewusstsein und in die Medien befördert.

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Bericht von Toms Zwangsräumung in Staaken

Übernommen von Indymedia:

Die Zwangsräumung von Tom in Spandau-Staaken konnte gestern nicht verhindert werden. Zwischenzeitlich gab es kurze Hoffnung auf eine Gesprächsbereitschaft der Vermieterfirma, dann wurde die Blockade aber doch ruppig von der Polizei geräumt. Tom wurde von der Ypsilon-Liegenschaftsfonds-Verwaltungs-GmbH zwangsgeräumt und ist jetzt obdachlos, konnte aber die Nacht in einem Zimmer eines Wohnheims verbringen. In Staaken ist trotzdem ein bißchen was in Bewegung geraten. Aber der Reihe nach:
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Heute 18 Uhr: Spontandemonstration in Spandau gegen brutale Zwangsräumung

Kommt zur Spontandemonstration gegen Zwangsräumung, Verdrängung und Polizeigewalt!
Heute abend | 18 Uhr | Rathaus Spandau (U-Bhf. Rathaus Spandau, U7)

Nur gegen entschlossenen Widerstand von Anwohner*innen und Aktivist*innen des Bündnis „Zwangsräumung Verhindern“ räumte die Berliner Polizei heute morgen gegen 9.30 Uhr die Wohnung von Tom im Pillnitzer Weg 15 im Bezirk Spandau Ortsteil Staaken.
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PM: Widerstand gegen Zwangsräumung hat den Stadtrand erreicht

Heute wurde mit zweistündiger Verzögerung die Zwangsräumung von Tom im Pillnitzer Weg 15, in Spandau- Staaken, mit staatlicher Gewalt durchgesetzt. Vermieter ist die Ypsilon- Liegenschafts-Verwaltungs- GmbH.

Etwa 70 Nachbar*innen und Aktivist*innen des Bündnis Zwangsräumung Verhindern versammelten sich um acht Uhr morgens, um mit einer Sitzblockade die Zwangsräumung zu verhindern.
Die anrückenden Polizeikräfte entschieden sich in Anbetracht der vielen Menschen vor dem Hauseingang, sich zunächst zur Beratung mit der Gerichtsvollzieherin zurückzuziehen und Verstärkung anzufordern.
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Pressemitteilung vor der Zwangsräumung in Berlin-Staaken am Montag

Zwangsräumung in die Obdachlosigkeit

Am Montag, den 15. Juli um 8 Uhr soll Tom B. aus seiner Wohnung im
Pillnitzer Weg 15 in Staaken (Berlin-Spandau) zwangsgeräumt werden.

Das Bündnis Zwangsräumung Verhindern kündigt solidarische Unterstützung an.
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Still und leise ist nicht mehr – Kommt zu Toms Zwangsräumung!

Montag, 15.7., 07:30 Uhr pünktlich, Pillnitzer Weg 15, Spandau* Staaken in Spandau, Pillnitzer Weg.

Zwangsräumung in Spandau from ohnepunktundkomma on Vimeo.

Hunderte Mietwohnungen im Block. Früher städtischer Wohnungsbau bei der Degewo, vor einigen Jahren verscherbelt, viele Eigentümerwechsel, jetzt ist die Ypslion Liegenschafts-Verwaltungs GmbH im Besitz. Mit den privaten Eigentümern kamen die Probleme. In den Häusern wurde nichts mehr gemacht, die Mieten dafür angezogen. Entmietet wird, wo es nur geht. Der Mieter_innenwechsel ist hoch, der Leerstand auch. Der Neuvermietungspreis hat jetzt 13€/qm warm erreicht. Für die Ypsilon heißt das Profit, für die Mieter_innen Stress und Verdrängung.

Tom wohnt seit 11 Jahren in Staaken und ist dort bei der Mieter_inneninitiative. Er engagiert sich gegen die Zustände, informiert seine Nachbarschaft und schreibt einen kleinen Artikel im Lokalblatt der Linken. Für die Ypsilon wird er so zum Problem. Es folgen acht fristlose Kündigungen, bis eine Räumungsklage erfolgreich durchgesetzt werden kann. Auch die Arbeit der Mieter_inneninitiative wird verhindert.

Drei Tage vor der Zwangsräumung gibt es von Tom und Bündnis nochmal den Versuch eines Gesprächs mit der Ypslion vor Ort. Die Tür bleibt zu, es wird mit der Polizei gedroht. Die Zwangsräumung am Montag soll durchgezogen werden. Tom wünscht sich, dass das nicht ohne Öffentlichkeit, Protest und Widerstand passiert. Er will ein Zeichen setzen gegen hohe Mieten und Verdrängung. Und er will natürlich sein Zuhause behalten. Für ihn bedeutet diese Zwangsräumung den Gang in die Obdachlosigkeit.
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